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Autogrammkarten von Erdinger Alkoholfrei und mir könnt Ihr bekommen, indem Ihr mir einen frankierten Rückumschlag (Grösse DL 110mmx220mm) an die folgende Adresse schickt:

Meike Krebs
Fritz-Kopp-Straße 12
88090 Immenstaad am Bodensee

** intern **



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Ich weiß eigentlich gar nicht wie ich anfangen soll. Mein zweites DNF hatte verschiedene Gründe ,und wie es so ist kamen diese am Ende alle zusammen.

Das Schwimmen, welches von außen betrachtet für mich noch ganz gut verlief, war schon ein langer Kampf gegen Wellen und Strömungen. Dennoch konnte ich mich ganz gut auf dem zweiten Platz aus dem Meer retten. Doch schon der Lauf durch die ewig große Wechselzone versprach nichts Gutes! Eisekalt war der Beton und die Füße auf dem Rad danach. Nach ein paar Minuten waren nicht nur die Füße kalt, sondern auch alles andere an mir. Stadtauswärts wurden wir in einen quasi Eisfön geschickt, der buchstäblich alles an mir erfrieren ließ. Meine Zähne klapperten und ich hatte kein Gefühl mehr in meinem Körper. Trotzdem konnte ich die geforderte Leistung auf dem Rad abrufen und hoffte auf etwas wärmere Temperaturen in den späteren Tagesstunden. Leider dauerten diese kalten Stunden bis min 80km auf dem Rad. Ein Glück wurde es dann die letzten zwei Stunden auf dem Rad doch etwas angenehmer und ich konnte gegen Ende nochmal richting Gas geben. Bis zum Schluss des Radfahrens unbemerkt hatte ich mir bei einem beherzten Wiegetritt auf den ersten 40km den Fußzeh irgendwie angeknackst. Ich merkte nur ein starkes Stechen und einen Knacks. Ich schenkte dem nicht viel Beachtung.

Leider wurde der Fuß dann doch noch zu einem limitierenden Faktor, als ich versuchte vor dem Wechsel den Zeh zu bewegen und das nicht ging. Panik und Frust waren meine ersten Gefühle, doch der Vorteil war dass ich den Fuß immer noch nicht spürte. Also lief ich los!

Die ersten zehn KM blieb ich im Soll, doch meine Schritte waren schwer, der Puls träge und die Angst vor dem Fuß noch immer vorhanden. Warum weiss ich nicht aber der Einbruch kam recht schnell. Nach ca 15km wollte mein Kopf und ich glaube auch mein Körper nicht mehr. Ich schleppte mich noch weiter, doch mein Kopf wurde immer schwächer - ich wollte einfach nur noch in einem Loch verschwinden.

Ich versuche mir heute die Emotionen die ich emfunden habe wieder bewußt zu machen, um meine Fehler zu erkennen, doch ich kann mir nicht eingestehen, was mich dann dermassen aus der Bahn geworfen hat. Mir liefen nur noch die Tränen über die Wangen und ich wollte weg..an einen ruhigen Ort - mich selber finden.

Diesen Zufluchtsort bot mir der Strand, wo ich mich in den Sand gelegt habe und meinen Emotionen freien Lauf ließ.. die,d ie noch da waren. Ich war so leer, dass ich einfach nur dalag. Ich hatte einfach nicht mehr die Kraft gehabt dieses Rennen körperlich und mental zu finishen.

Heute fühle ich mich noch immer leer, wenn ich an diesen Moment denke. Ich schäme mich und bin tottraurig wenn ich daran denke, dass ich aufgehört habe. Gleichzeitig möchte ich weiter machen, möchte Rennen machen und es mir selber beweisen, dass ich es besser kann.

Wenn ich meinen Fuß untersucht habe und ein paar Tage zu Ruhe gekommen bin werde ich weitere Schritte für diese oder die nächste Saison planen.

Danke für die Unterstützung von zu Hause aus, die Unterstützung vor Ort (meinem Freund Sebastian und Nico) und an Alle die mitgefiebert haben.

Eure Meike

 

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