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Autogrammkarten von Erdinger Alkoholfrei und mir könnt Ihr bekommen, indem Ihr mir einen frankierten Rückumschlag (Grösse DL 110mmx220mm) an die folgende Adresse schickt:

Meike Krebs
Fritz-Kopp-Straße 12
88090 Immenstaad am Bodensee

** intern **



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Mein diesjähriger Saisonhöhepunkt hatte sich durch meinen Sturz auf Knie und die auftretenden Verletzungen des selbigen auf den späten September verschoben und sollte bei der Challenge Barcelona stattfinden. Die letzten Wochen des Trainings waren hart und nicht immer problemlos, da das Knie noch immer nicht stabil war. Jeden zweiten Tag befand ich mich in Behandlung und versuchte die Probleme in den Griff zu bekommen. Zusätzlich hatte die umgehende Magen-Darm-Grippe (Virus) mich eine Woche sehr geschwächt. Der halbe Weg war also gemacht als ich überhaupt nach Barcelona im Flieger saß.

Der Vortag hatte nichts Gutes für die Starter parat, den ein Unwetter über Spanien versaute uns das Einchecken. Die Wechelsone stand unter Wasser und das Meer wütete vor sich hin! Also mussten die Räder erst morgen des Wettkampfs abgegen werden. Der Renntag versprach aber besser zu werden und morgens begrüßte uns die Sonne auf dem Rad.

Das Starterfeld war erstklassig und breit besetzt, denn es waren auch spanische Meisterschaften. Ich ging relativ entspannt in den Wettkampf. Ich hatte mir keine besondere Renntaktik überlegt und wollte abwarten was passiert und versuchen im meinem Rahmen mitzugehen. Das Schwimmen verlief am Besten von den drei Disziplinen. Ich fühle mich super konnte ohne Probleme an zweiter Position schwimmen und nach dem ersten Leg die Führung der Hauptgruppe übernehmen und das Tempo anziehen. Mit guten Beinen rannte ich in die Wechelzone, wo ich erst meinen Laufbeutel vor dem Radbeutel in der Hand hatte ;-) Dann ging es auf die drei Runden mit dem Rad entlang der Küstenstraße. Leider liefen dort meine Beine nicht mehr so gut und ich versuchte erst meinen Rhythmus zu finden. Nach 80km musste ich dann Daniela Sämmler und Lisbeth Kristensen ziehen lassen, da es mich ansonsten zuviel Körner gekostet hätte. Leider kamen dann auch noch Lucy Gassage und Tina Boman auf den letzten 15km an mir vorbei gespült..kein Wunder bei einem flachen Kurs.

Ohne Erwartungen ging ich auf die Marathonstrecke und lief schneller als erwartet trotz schmerzen in den Beinen an. Die Frage war, wie lange kann ich das halten. Meine Erfahrungen von Frankfurt letztes Jahr waren, was man im Sack hat geht nicht mehr verloren, also lief ich weiter. Anfangs der dritten Runde wurde mir mitgeteilt, dass Lisbeth kurz vor mir war, also musste ich den Turbo zünden und versuchte sie zu stellen.

Bei Kilometer 25 konnte ich sie einholen und gleich einige Meter gut machen. So sollte es bleiben, dachte ich mir und versuchte wieder einen Rhythmus zu finden. Doch 5km vorm Ziel, am letzten Wendepunkt bemerkte ich, dass Lisbeth wieder näher kam. Wie ich es dann hinbekam wieder schneller zu laufen, frage ich mich heute noch. Ich glaube, diesen Marthon bin ich vor allem mit dem Kopf gelaufen, denn meine Beine sagten 42km lang, dass sie nicht wollen. Leider bemerkte ich erst 400m vorm Ziel, dass mein Abstand zu Daniela Sämmler vor mir auf knapp 100m geschrumpft war. Zu spät um das noch einzuholen und zu früh im Ziel um nicht verärgert zu sein. Aber was wäre wenn ist nicht mein Ding! Deswegen freute ich mich für und mit Dani, die ein sensationelles Langdistanzdepüt hingelegt hat!!! Und ich muss zufrieden sein nach einer verletzungsreichen Saison meine Bestzeit um 10min einzustellen und mit 9:12 das Ziel erreicht zu haben.

Ich freue mich nun auf meinen Urlaub und werde dann sehen wie es weiter geht!

Viel Erfolg jetzt erstmal an alle meine Teamkollegen und Freunde auf Hawaii!!!

Bis dahin

Eure Meike