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SchwachPerfekt 

Nach acht Wochen habe ich meinen ersten Testwettkampf in Erding mit Erfolg gemeistert. Ich konnte mit einer hervorragenden Schwimm- und Radleistung und einer soliden Laufleistung den dritten Platz belegen. Vor dem Rennen war mir schon klar, dass ich vom Start weg Druck machen musste, denn es hatten sich zwei starke Kurzdistanzathletinen gemeldet. Es hieß also soviel Abstand wie möglich auf dem Rad gewinnen. Leider machte uns das Wetter einen großen Strich durch die Rechnung. Noch die Tage davor wurden wir wenigstens am Vormittag vom Regen verschont, doch Sonntags sollte es aus Kübeln Regnen und die Temperaturen gingen auf unter 10 Grad zurück. Meine Gedanken kreisten vor dem Rennen vor allem darum, was ich anziehen würde, um nicht zu frieren und eine Erklätung zu vermeiden. Gut warm machen, schnell in den Neo, nur kurzes Einschwimmen, danach Weste an ..oder sogar eine Jacke, Ärmlinge.. ja sogar die Kaputze war im Gespräch Undecided

Doch im Rennnen verflüchtigten sich all diese Gedanken, denn Daniela Sämmler, Natascha Schmitt und ich stürmten alle zusammen in die Wechselzone. Die Weste folg zu Seite und ich war nur froh, dass ich meine Ärmline über die Extensions meines Zeitfahrlenkers gestülpt hatte, so verlohr ich keine Zeit mit Anziehen beim Wechseln. Nun wollte ich Angreifen und dies gelang mir! Natascha hatte ich bereits nach 4 km, doch Daniela hielt gut dagegen. Bei ca. 20km konnte ich an den Hügeln meine Radstärke und meine Streckenkenntniss auspielen und einige Meter zwischen uns bringen. Am Ende der Radstrecke ging ich mit 1:30 Minuten Vorsprung auf die Laufstrecke. Leider bemerkte ich erst am Ende der Radstrecke, dass meine Füße eingefroren bzw. taub waren. Willkommen war da die wärme des Schlamms im Wechselbereich.. leider trug man diesen Schlamm auch in die Laufschuhe, was uns allen blutige Füße bescherte.

Mit tauben Füßen ging es darum nicht zu schnell anzulaufen, denn ich hatten gehörigen Respekt vor dem Laufen. Das ganze Jahr war ich kaum einen Kilometer unter 4er Schnitt gelaufen. Ich war überrascht, dass ich mich gar nicht so übel fühle und versuche meinen Rhythmus zu finden. Daniela rückte allersings von hinten auf und überholte mich bei 6km. Ok.. sagte ich mir weiter.. versuch einfach Schritt zu halten. Doch meine Zeit belgt doch einen kleinen Einbruch am Ende, der mich dann auch noch den zweiten Platz kostete. Natascha überholte mich mit fliegenden Schritten zwei Kilometer vor dem Ziel und konnte sogar noch auf der Zielgerade Daniela stellen. Einfach unglaublich!

Ich kann trotzdem mit meinem Rennen zufrieden sein, denn mit einer 40iger Laufzeit hatte ich gerechnet. Ich denke auch , dass ich nicht 100% aus mir rausholen konnte und hoffe meine Reserven in Frankfurt zu mobilisieren. Mir hat der Wettkampf trotz kälte sehr viel Spaß gemacht. Die Strecken sind kurzweilig, das Publikum spitze und die Organisation einfach klasse!

Die Männer und die Frauen konnten den Zuschauern ein spannendes Rennen bieten und fairen Sport auf höchsten Niveau zeigen!!!

Ich danke vor allem allen die mich angefeuert, dem Veranstalter für ein tolles Event und Erdinger Alkoholfrei für die Möglichkeit in einem weltklasse Team (weltklasse Persönlichkeiten und Sportler Laughing ) die Fahne hochhalten zu dürfen!!!